Blaugrüne Infrastruktur für das Klima

Städte abkühlen

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In einem Fernsehbeitrag zu guten Ideen für eine Zukunft, die die Klimawandelfolgen berücksichtigt, habe ich von „blaugrüner Infrastruktur“ in Städten gehört. Das Ganze ist Teil des Konzepts „Schwammstadt„.

Dass mehr Grün in die Städte gehört, ist ja klar. Und zu diesem Grün kann man gleich das Blau mitplanen. Also Pflanzen, die nicht in erster Linie einem ästhetischen Anspruch genügen, sondern gute Karten für das Klima mitbringen. Pflanzen, die bei Trockenheit gute Überlebenschancen haben? Klar. Und noch mehr: Pflanzen, die Wasser vertragen, auch wenn es in kürzester Zeit in großer Menge kommt. Und dies im Boden und im Pflanzengewebe speichern können. Um so Dürrezeiten zu überstehen UND die Umgebung zu kühlen.

Großartig!

Was ist blau-grüne Infrastruktur?

„Blau-grüne Infrastruktur beschreibt die Kombination von Wasser- („blau“) und Grünflächen („grün“) als integrale Bestandteile der städtischen Planung. Anstatt die beiden Elemente voneinander zu trennen, wird die Wechselwirkung zwischen Wasser und Vegetation bewusst gestaltet. Grünflächen wie Parks, urbane Wälder, Gründächer, Regenwassergärten und Rückhaltebecken tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern und Oberflächenwasser zu managen. Gleichzeitig ermöglichen Gewässer, offene Kanäle und Feuchtgebiete die nachhaltige Speicherung, Reinigung und Nutzung von Regenwasser.

Die Kernelemente einer blau-grünen Infrastruktur beinhalten die natürliche Versickerung von Regenwasser, die Entlastung von überlasteten Kanalnetzen, die Bereitstellung von Lebensräumen für Flora und Fauna sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Menschen. Es geht dabei um die systematische Verknüpfung von Elementen, die das natürliche Wassersystem und grüne Erholungsräume in das städtische Umfeld einbetten.“ Quelle: www.ibmolt.de/fachartikel/4/18

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Blaugrüne Infrastruktur

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Artenrettung: Primaten erhalten

Bedroht und gerettet
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Der Rote Colobus aus dem Nigerdelta war der Wissenschaft bis 1993 unbekannt und verlor innerhalb von zwei Jahrzehnten 90 % seines Bestands, sodass die Population auf schätzungsweise 200 Tiere schrumpfte. Mit diesen wenigen Exemplaren in freier Wildbahn ist der Primat, der ausschließlich im zentralen Niger-Delta vorkommt, vom Aussterben bedroht.

Als waldabhängige Art, die sich von Blättern ernährt, ist das Überleben dieses Affen von ungestörten Sumpfwäldern abhängig, doch sein Lebensraum überschneidet sich mit einem der Gebiete mit der höchsten Bevölkerungsdichte weltweit. Zum SW/Niger-Delta-Waldprojekt gehört ein engagiertes Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine treibende Kraft für den Erhalt der Artenvielfalt in Nigeria zu werden.

Rachel Ikemeh

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Das ist die Frau, die fast im Alleingang eine Primatenart gerettet hat: Ikemehs 2013 ins Leben gerufenes, von der Community getragenes Projekt schützt mittlerweile mehr als 80 km² und 16 bedrohte Arten. Die Colobus-Population hat sich verdoppelt.

In diesem Jahr eröffnete sie Nigerias erstes lokal verwaltetes Meeresschutzgebiet.

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Europäische Alternativen für technische Lösungen

Alternativen zu technischen (US-)Diensten

Hilfe bei der Suche nach europäischen Alternativen für digitale Dienstleistungen und Produkte.

Kriterien für die Alternativen

Die auf European Alternatives aufgeführten Produkte und Dienstleistungen erfüllen die folgenden Kriterien.

  • Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in einem EU-, EWR-, EFTA-, oder DCFTA-Mitgliedsland oder in dem Vereinigtem Königreich Großbritannien und Nordirland.
  • Wenn das Unternehmen eine Mutter- oder Holdinggesellschaft hat, hat diese den Hauptsitz ebenfalls in einem EU-, EWR-, EFTA-, oder DCFTA-Mitgliedsland oder in dem Vereinigtem Königreich Großbritannien und Nordirland.

Für Hosting-Anbieter: Es ist nicht zulässig, dass ein Hosting-Provider lediglich ein Sub-Hosting-Provider eines Unternehmens ist, das seinen Sitz nicht in einem der oben genannten Länder hat. Beispiel: Hosting-Anbieter, der lediglich Server auf AWS (ein Unternehmen aus den USA) konfiguriert.

Liste der Hosting-Kategorien

  • Object-Storage-Anbieter
  • vServer-Anbieter (VPS)
  • Jamstack-Hosting
  • Plattform-as-a-Service (PaaS) Anbieter
  • Cloud-Anbieter
  • function as a service (FaaS) Anbieter
  • Managed Kubernetes-Anbieter
  • WordPress-Hosting-Anbieter

 

European Alternatives listet auch Open-Source-Projekte, die selbst gehostet werden können. Die eben genannten Kriterien sind für diese Projekte nicht relevant. Es sollte jedoch relativ einfach sein, das Produkt selbst zu hosten.
Wer feststellt, dass eines der Produkte eines der vorgenannten Kriterien nicht erfüllt, sollte man sich gern mit den Verantwortlichen des Projekts in Verbindung setzen.

Wer steckt dahinter?

European Alternatives ist ein Projekt von Constantin Graf, einem Softwareentwickler aus Wien, „erfahren im planen, entwickeln und hosten von Software/Web-Plattformen“. Das Projekt sammelt und analysiert europäische Alternativen zu digitalen Dienstleistungen und Produkten, wie z.B. Cloud Services und SaaS-Produkten. Regelmäßig kommen Ratschläge und Vorschläge von Nutzenden von European Alternatives.
(Also mach gern mit, wenn Du was hast.)

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https://european-alternatives.eu/de

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Kinder wachsen lassen und selbst entspannt bleiben

33 Sätze für eine glückliche Kindheit

CoverEin Erziehungsratgeber? Och nö. Und dann… OK, ich guck mal rein. Und dann… Wow! Da weiß wirklich jemand, wie Menschen funktionieren. Kleine Menschen. Und sogar große Menschen.

Die Sätze leiten die Kapitel und Reflektionen und schlauen psychologischen Erklärungen zur Entwicklung ein. Sowas wie „Ich liebe Dich. Immer“ kann ja weltverändernd sein. Oder: „Du bist nicht verantwortlich für meine Gefühle!“ … ist auch unter Erwachsenen eine wirklich tiefe Erkenntnis. Und auch: „Ich bin dein Fan! Du wirst deinen Weg finden!“ – Bitte wer sagt mir das mal? ;-)

Sehr anschaulich und mit praktischen kurzen Beispielen versehen, versteht ich sofort, wie diese Worte wirken. Fernab flacher Kalendersprüche erklärt Elke Schicke anschaulich, welche innere Haltung sich dahinter verbirgt. Sie bilden Vertrauen, verwandeln Unsicherheit in Gelassenheit und bauen in Konflikten eine Brücke. Komplexe Werte wie Liebe werden hier ganz konkret greifbar. Erschöpfte Familien bekommen damit wieder Rückenwind.

Dieser feinsinnige Begleiter verwandelt Hilflosigkeit in echte Beziehung und zeigt, wie Eltern zum größten Fan ihrer Kinder werden. Oder wie ich mit anderen Menschen (z. B. auf der Arbeit) eine bessere, tragfähigere Basis hinbekommen könnte.

Ein wunderbar leicht geschriebenes Wohlfühlbuch, hübsch gestaltet, einfach einladend.

Eltern wollen bei der Erziehung alles richtig machen, fühlen sich im stressigen Alltag aber oft überfordert. Was sie dann am dringendsten brauchen, sind keine weiteren Ratschläge, sondern echte Entlastung. Genau diese bietet die Diplom-Psychologin Elke Schicke – und es ist mehr als ein Versprechen, es passt in den Alltag.

Fazit: Lesen, Menschen verstehen, zuversichtlich und konstruktiv Beziehungen gestalten und Wachsen ermöglichen. Top!

Elke Schicke: „33 Sätze für eine glückliche Kindheit“. FISCHER 2026. 20,- EUR. ISBN 978-3-7587-0064-4.

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Motiviert zum organisierten Wandeln

Die Klimawende JETZT organisieren

CoverFür wen ist das Buch? Für alle, die sich wegen der Klimaentwicklung Sorgen machen und die sich für eine Klimawende einsetzen möchten – da, wo ihr Alltag ist und auch jenseits davon.

Das Buch macht Mut („Klimapolitik wirkt“), und es bleibt dabei realistisch: Es könnte Vieles besser sein. Pragmatisch und alltagstauglich stellt es mögliche Wege in den Mittelpunkt, nicht den einen goldene Weg. Besonders überzeugend: Raus aus dem individuellen Sichdurchwurschteln. Rein ins „sich-organisieren“. Das kann im Alltag durchaus entlastend wirken :-)

Das Buch fragt: Was kann ich konkret tun, wenn ich die Klimawende will? Die Antwort lautet: organisieren.

Auf der Grundlage ihrer sozialwissenschaftlichen Forschung entwirft die Autorin eine „Landkarte“ der gesellschaftlichen Bedingungen, die Klimaschutz fördern oder blockieren. Sie zeigt, wie gemeinsames Organisieren die Rahmenbedingungen verändert.

Anhand anschaulicher Beispiele macht sie deutlich, wie Veränderung praktisch aussehen kann: Nachbarschaften gestalten ihren Stadtteil neu oder gründen Energiegenossenschaften. Unternehmen stellen ihre Beschaffung klimafreundlich um. Initiativen fördern alternative Wirtschaftsformen oder erschweren die Finanzierbarkeit fossiler Geschäfte.

Anita Engels verbindet ihre realistische Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse mit konkreten Handlungsoptionen. Sie macht Mut, die eigene Position ernst zu nehmen und genau dort anzusetzen.

Besonders die beiden Sorgenkinder „Verkehr“ und „Gebäude“ tauchen immer wieder auf, dazu natürlich die fossilen Rohstoffe und deren Vermeidung sowie… die Politik und die Wirtschaft, die die größten Hebel haben. Die Autorin macht Mut, die eigene Position kennenzulernen und auch in diesem Rahmen einzusetzen.

Nach der Lektüre halte ich eins für sicher: Die Klimawende ist organisierbar, das ist kein Ding der Unmöglichkeit. Politik und Soziales sind dabei die größeren Hebel als Technologien. Überall lässt sich eine eigene Nische finden, in der ein Beitrag zu einer positiven Zukunft möglich ist – bei aller Mühe und allem langen Atem.

Und manchmal ist man schon weiter, als man vor der Lektüre dachte ;-)

Schade ist nur, dass die Fußnoten lediglich die Autor:innen, nicht aber die Buchtitel nennen – das hätte ich mir lesefreundlicher gewünscht.

Beispiele, die mir im Gedächtnis bleiben

  • Plastikverpackung gemeinsam aus dem Supermarkt verbannen
  • Superreichtum klug besteuern, und dann in die Verantwortung (und Kosten) einbeziehen:
    Meiner Ansicht nach erstklassige Vorschläge, die niemandem auf die Füße treten und auch keine Enteignung bedeuten ;-)
  • Tausch-Events: Feste Regeln, so dass man am Ende nicht auf einem Haufen Müll sitzen bleibt …

Kleine Spoiler

Gute Informationsquellen

 

Und weil’s so schön war, noch ein paar Links für lokale Möglichkeiten

Fazit: Konstruktiver Ansatz, schafft Überblick, zeigt ausdauernde und gleichzeitig wichtige Lösungswege

Autorin

Professorin für Soziologie in Hamburg, wo sie den Exzellenz-Cluster „Klima, Klimawandel und Gesellschaft“ (CLICCS) mit aufgebaut hat.

Themen

  • Wo stehen wir in der Klimawende?
  • Wo lässt sich die Wende weiter vorantreiben?
  • Bereits erfüllte gesellschaftliche Voraussetzungen
  • Ansätze für das Organisieren der Klimawende ableiten
  • Gesellschaftliche Voraussetzungen organisieren, auch global
  • Ambiguitätstoleranz

Anita Engels: „Die Klimawende JETZT organisieren. Strategien gegen Stillstand und Ohnmacht“. oekom 2026. 24,- EUR. ISBN 978-3-98726-548-8.

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Informatikerinnen treffen sich: Kompakte „Sommeruni“

informatica feminale BW on Tour

Kurse, Workshops, Get together… wer Zeit und Gelegenheit hat, sollte sich das nicht entgehen lassen. Ich würde sooo gern dabei sein, kann leider nicht. (Wer mir später berichten mag, gern.)

Wann? Sa 28. Nov. 2026

Wo? DHBW Karlsruhe

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https://scientifica.de/bildungsangebote/informatica-feminale-bw/informatica-feminale-bw-on-tour/kursuebersicht

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Aus dem Fenster träumen…

Züge kommen nicht vom Weg ab

CoverEin Zug folgt dem Weg, den die Schienen vorgeben, und bringt die Fahrgäste zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort. Und im Zug… Menschen und ihre Gedanken.

Eine träumerische Reise, auf Schienen und bis ins Weltall. Verschiedene Menschen aus verschiedenen Kulturen fahren im Zug durch Landschaften und lassen ihren Assoziationen zu dem, was sie sehen, freien Lauf…

Die Bilder sind sanft, fantastisch und auch ein bisschen nostalgisch.

Fazit: Meditatives Blättern und Mit-Träumen

Winny Ang und Marijn Brouckaert: „Züge kommen nicht vom Weg ab“. Bilderbuch. Carl-Auer Kids 2026. 20,- EUR. ISBN 978-3-96843-069-0.

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Studium: Erste Generation

First Generation

Studieren? Wenn man aus einem nicht-akademischen Elternhaus kommt? Tricky… Man kennt sich in dieser Neuen Welt nicht aus, die ungeschriebenen Spielregeln und hilfreichen Tipps verstecken sich irgendwo, wo andere Zugang haben.
Hier ein paar Ideen, wie DAS leichter wird.

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Die Initiative First Generation gibt es jetzt seit ca. 6 Jahren. Wo? In Aachen.

Angebote

  • Mentoring
  • Workshops
  • „FirstGen-Talks“
  • Beratung und Begleitung
  • Aktionen außerhalb der Hochschule

Jenseits des Campus können sich Studis beim Billard, beim Stammtisch sowie in Gesprächen unter vier oder mehr Augen austauschen. Die Themen reichen von hier bis da, z. B. die Frage einer Alleinerziehenden nach Tipps für die Organisation der beiden großen Lebensbereiche. Bei First Generation wird jetzt daran gearbeitet, dass es ein Stipendium geben kann. Derzeit wird an der rechtlichen Ausgestaltung geknabbert.

Übliche Verdächtige

Themen, die oft in (unlösbare?) Fragestellungen führen

  • Organisation der Studieninhalte
  • Karrierewege danach
  • Uni- und hochschul-spezifische „Geheimnisse“
  • Geld!
  • Stipendien?

Mehr Info

https://firstgen.de/home

Weitere Angebote

Rock Your Life!

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Wo? Aachen

Mehr Infos: https://rockyourlife.de

InteGREATer

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Wo? Aachen

Mehr Info: www.integreater.de

ArbeiterKind

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Mehr Infos: https://arbeiterkind.de

Kurzreflexion

Diese Initiativen sind ein willkommener Beitrag zur Verwirklichung der Chancengleichheit. Diversität ist eine Zukunftstalent unserer Gesellschaft. Wir sollten tunlichst Talente ausbilden (und halten), die unsere künftigen Leben neu erfinden. Da ist es nur klar, dass wir uns auf keinen kleinen elitären Kreis beschränken ;-)

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Wie finde ich einen guten und sinnhaften Job?

Für junge Leute: Mach’s zu Deinem Job

CoverUm mit dem eigenen Beruf etwas zu bewegen, gibt es jede Menge Möglichkeiten. Ob als Servicetechniker für Windkraftanlagen, Diversity Trainerin oder Försterin – es gibt viele Wege, die Welt zu verbessern.

Das Buch hilft allen, die noch gar nicht wissen, wohin es gehen könnte. Und allen, die schon ein paar Ideen haben. Oder konkrete Vorstellungen.

Dabei beantwortet es die Fragen: Welche Wege stehen mir nach Schule, Ausbildung oder Studium offen? Wie finde ich, was zu mir und meinen Vorstellungen passt?

Helene Flachsenberg zeigt in diesem Ratgeber, welche Branchen zu den eigenen Stärken und Bedürfnissen passen, welche Berufe im Bereich Nachhaltigkeit ganz neu entstanden sind und wie man erkennt, ob ein Unternehmen wirklich „grün“ ist. Sie geht praxisnah und persönlich vor, und gleichzeitig auch realistisch.

Zum Beispiel beleuchtet sie im Abschnitt „Tu, was Du liebst“, ob man diesem oft gehörten Ratschlag einfach so folgen sollte – bzw. wo man besser mal vorher die Augen aufmacht. So leitet sie über zum Abschnitt „Die Arbeit fesselt Dich“. Was schon eine bessere Strategie ist, nicht wahr? Besonders gut passt dazu, dass das Thema Killerkriterien beim Traumjob angesprochen wird.

Viele Leitfragen im Buch helfen beim Reflektieren und Orientieren. Eine Persönlichkeitstypenübersicht ergänzt diese Fragen. Er geht von den eigenen Stärken aus: Wie passen diese Stärken zu welchem Beruf?

Zielgruppe: Jugendliche und junge Leute, die auf der Suche nach einem Job mit Bedeutung sind, der einen Unterschied machen kann.

Egal, wo du […] in deiner Laufbahn stehst: Wichtig ist dir dabei, dass du
etwas tust, das sinnvoll ist. Du willst nicht einfach nur Geld scheffeln
oder eine möglichst ruhige Kugel schieben, sondern wirklich etwas
bewegen. Einen Job, bei dem du die Welt jeden Tag ein kleines bisschen
besser machst.

Fazit: Hilfreich, auf den Punkt, fundiert – das hätte ich mir gewünscht, als ich auf Jobideensuche war!

Themen

  • Wie prüfe ich Arbeitgeber auf „Nachhaltigkeit“?
  • Wonach sollte ich meinen Beruf überhaupt auswählen?
  • Welcher Persönlichkeitstyp bin ich?
  • Branchen und Berufe
  • Jobporträts und Menschen, die ihren Weg schon gefunden haben
  • Was kann ich zu meinem Job machen?
  • Wie geht’s weiter?

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Einen ganz guten ersten Einblick gibt’s auf der Website: www.thienemann.de/machs-zu-deinem-job

Nur noch als eBook erhältlich: Helene Flachsenberg und für die Illustration Wiebke Kubitza und Eva Jung: „Mach’s zu Deinem Job. Berufe für eine nachhaltige Zukunft“. Thienemann 2022. 9,99 EUR (eBook). ISBN 978-3-522-30601-0.

Für Kids: Ich werde mal

CoverJuri hat Lust auf spannende Berufe. Er hat Glück – in seiner Familie gibt es jede Menge davon, so kann er sich alles ganz genau ansehen. Ach, da ist er ja selbst: „Hallo! Ich bin Juri. Wenn ich mal groß bin, werde ich Tierarzt oder Pizzabäcker. Vielleicht auch Astronaut oder Ballonpilot. Ganz genau weiß ich das noch nicht …“

Neben den Berufen lernt er auch Handwerkszeug, Arbeitskleidung und Besonderheiten (z. B. welche Voraussetzungen man am besten mitbringt) kennen.

Die Bilder sind freundlich und bieten jede Menge Details zum Entdecken. Zwischendurch wird gerätselt, gespielt und gestaunt.

Fazit: Ein Bildwörter-Geschichten-Spielebuch, kindgerecht und mit sehr vielfältigen Berufsbildern

Für neugierige Eltern 😉 hier die Liste der Berufsfelder:

  • Archäologie/Paläontologie
  • Architektur
  • Astronomie und Himmelsforschung
  • Ballonfahrt
  • Floristik
  • Gebärdensprachdolmetschen
  • Glasbläserei
  • Hundetraining
  • Imkerei
  • Pizzabäckerei
  • Teeverkostung
  • Tiermedizin (Pandapflege)

Julia Kolomoets und Alla Hutnichenko (aus dem Ukrainischen übersetzt von Claudia Dathe): „Ich werde mal. Lauter tolle Berufe“. Ab 4 Jahren. Gerstenberg 2022. 22,- EUR. ISBN 978-3-8369-6115-8.

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Arbeiten in Organisationen: Situationen verstehen & drehen

42 systemische Hacks

CoverAus dem Vorwort: „[Das Buch] lädt dazu ein, den spezifischen Eigensinn von Organisationen zu erkunden und sie nicht gegen, sondern mit ihrer charakteristischen Eigendynamik ‚zu führen, zu entwickeln und zu beraten‘.“ Ja, das tut es.

Die Themenauswahl ist gut getroffen: Alles schon mal gehört, erlebt, erlitten, mitgemacht, …

Der Stil ist hier und da tricky für Neulinge. Man muss sich reinfuxen, besonders ohne einschlägige Vorkenntnisse in systemischem Denken. Lesen, überlegen, wo passt das zu meinen Erfahrungen? Es ist kein Schnell-den-Hack-lesen-und-machen-Buch. Im Kern jedoch jeden Gedanken wert :-)

Was ist drin? Kurzweilige, pragmatische Lifehacks für Entscheidungen, Führung und Kultur. Leserinnen erhalten Inspirationen, die aus Sackgassen und eingefahrenen Mustern herausführen können.
Disclaimer: Wie erwähnt, es sind keine Selbstläufer. Denken muss man schon noch selbst. Und oft geduldig sein.

Welche Themen gibt’s? Unsicherheit ist produktiv, Komplexität eine wunderbare Ressource und Paradoxien machen vieles klarer – so erfrischend anders ist hier die Betrachtungsweise.

Die Autorin zeigt, wie sich typische und herausfordernde Situationen auf systemische Art neu verstehen lassen. Hacks zum Entscheiden, zu Führung und Kultur regen niederschwellig zu einem breiteren Blick und damit zu einem anderen Alltagsverständnis von Organisationen an. Sie öffnen Wege zu pragmatischen Veränderungen. Jeder Hack wird abgerundet durch Empfehlungen, oft praktisch anwendbar (manchmal passt es auch nicht auf die eigenen Praxisbeispiele, geschenkt).

Nach dem Lesen der grundlegenden Gedanken lassen sich die Hacks in Reihe oder aber der aktuellen Situation gemäß lesen.

Zielgruppen: Führungskräfte und Berater:innen / (Change-)Manager:innen und Projektleitung / (Organisations-)Berater:innen / Organisationsentwickler:innen / Coachs / Studis.

Fazit: Wieder eins dieser gut zusammengestellten Fachbücher, jetzt mit vielen von meinen Lesezeichen drin.

Themen

  • Beobachten und Selbstbeobachtung
  • Entscheiden
  • Rahmenbedingungen und Prämissen
  • Paradoxien
  • Führung
  • Kultur
  • Veränderung

Sabine Kröhn und Volker Schächtele (Illustrationen): „42 systemische Hacks. Unerwartete Lösungen für Führung und Organisationsberatung“. Carl Auer 2026. 22,95 EUR. ISBN 978-3-8497-0633-3.

Mehr Infos auch im Blog aus der Praxis der Autor:in: www.praxisfeld.de/blog

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Hackathon für 15-21-Jährige

PIT Hackathon – Just Start Coding!

Wann? Fr 25. bis So 27. Sep. 2026
Wo? Heinz-Nixdorf-Forum Paderborn

ScreenshotBeim PIT Hackathon stehen Kreativität, Teamwork und innovative IT-Projekte in folgenden Bereichen im Mittelpunkt:

  • Games
  • Künstliche Intelligenz (AI)
  • Code Camp
  • Internet of Things (IoT)
  • Web / Apps

Worum geht’s?

Jugendliche entwickeln gemeinsam Software- und Hardware-Projekte und tauchen dabei in die Welt der Informatik ein.

Ob erste Programmiererfahrungen oder schon Erfahrung mit Technik und Coding – willkommen sind alle, die Neues ausprobieren, eigene Ideen umsetzen und gemeinsam tüfteln möchten.

Neben Challenges, kreativem Austausch und Technikspaß können beim Hackathon neue Kontakte geknüpft werden, und die Kids können voneinander lernen.

Mehr Infos

www.hnf.de/veranstaltungen/events/date/2026/09/25/cal/event/tx_cal_phpicalendar/pit-hackathon-just-start-coding-1.html

Anmeldung unter www.paderborn-ist-informatik.de/pit-hackathon

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Tiefgründige Gespräche

Deeptalk on Tour

CoverEine Karten-Box für Freund:innen oder Familie oder sonstige gute Bekannte. Das kann auf Reisen oder auch zu Hause zu echten und tiefen Gespräche inspirieren. 80 Fragen in zwei Leveln – Warm-up und Getting Real – sorgen für eine besondere Verbindung, öffnen neue Perspektiven und/oder laden dazu ein, einander besser kennenzulernen.

Kartenbox geöffnetEine „Herausnehmlasche“ erleichtert das… nunja… Herausnehmen der Kartenstapel. Das fällt mir direkt positiv auf :-)

Die „Erfinderin“ der Kartenfragen ist Carlott Bru – „nie zuvor hat sie so lange über ihre Fragen nachgedacht“ wie für die Deeptalk-Box. Und das merkt man auch. Es sind gute Fragen, interessante Themen, nicht zu viele heiße Eisen.

Ein Beispiel:

Abschnittskarte und einzelne Karte: Gibt es einen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub? Für Dich?

Fazit: Klein, tief, nett für Urlaub und lange Abende

Carlott Bru: „Deeptalk on Tour – Friendship Edition. 80 Fragen für Freunde: Gesprächskarten für tiefgründige Konversationen“. GU 2026. 18,- EUR. ISBN 978-3-7589-0231-4.

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Verkehrswende: Helsinki ohne Verkehrstote

Besseres Klima, mehr Leben

… und alle kommen auch mit weniger Autos an ihr Ziel.

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Vor rund vierzig Jahren begann Finnland, neue Lösungen zu entwickeln. Ein Ziel war, tödliche Verkehrsunfälle zu verhindern. Und es wirkt. Zwischen 2024 und 2025 verzeichnete Helsinki zwölf Monate in Folge keinen einzigen Verkehrstoten. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten lagen in Helsinki bereits weitere neun Monate hintereinander ohne tödlichen Unfall im Straßenverkehr.

Wie funktioniert sowas?

Ein umfassender Stadtentwicklungsplan spielt eine zentrale Rolle. Doch nicht nur das. „[…] Genauso entscheidend ist aber, dass sich die Menschen im Verkehr sicherer verhalten, dass Fahrzeuge sicherer werden und dass Gesetze und Kontrollen greifen“, erklärt der Verkehrsingenieur bei der Abteilung für Stadtumwelt in Helsinki. „Die Stadt hat Tempolimits gesenkt, Wege für Fußgänger und Radfahrer verbessert, Fahrbahnen verengt und Standorte für Blitzer eingerichtet. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut, das hilft ebenfalls, die Zahl der Autofahrten und damit von Kollisionen zu senken.“

Entsprechende Infrastruktur sorgt für mehr Verkehrssicherheit, z. B. Tunnel an stark befahrenen Knotenpunkten in der Innenstadt und Brücken zwischen benachbarten Stadtteilen, die ausschließlich Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind. Außerdem sind Regeln wichtig: Seit rund 20 Jahren gilt für die Stadt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit. Das wird auch kontrolliert. Und es gibt eine Null-Toleranz-Kultur gegenüber Raserei und Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.

Der Leiter der Verkehrsüberwachung bei der Polizei Helsinki stellt fest: „Wichtig sind auch Kommunikationskampagnen. Wir sind sehr aktiv in den sozialen Medien. Allein im vergangenen Jahr erreichten unsere Kanäle 30 Millionen Aufrufe. Diese Kampagnen vervielfachen die Sichtbarkeit eines einfachen Bußgeldbescheids um Hunderte oder Tausende Male. Der Einfluss auf das Fahrverhalten der Menschen ist enorm.“

Die Stadt will ihre Bilanz weiter verbessern. Ab 2030 sollen Privatwagen auf den stark genutzten Straßen rund um den Hauptbahnhof verschwinden, erläutert der Geschäftsführer des Finnischen Verkehrssicherheitsrats. „Die größere Frage ist die Akzeptanz. Was gilt in einem Land oder in einer Stadt als zumutbar? […] Die Menschen in Helsinki haben entschieden, dass sie sicherere Straßen wollen.“

Was können andere EU-Hauptstädte und Großstädte aus Helsinkis Erfolgsgeschichte lernen?

Die Strategie „Vision Zero“ der Europäischen Union hat das Ziel, die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr bis 2050 so weit wie möglich auf null zu drücken. Dahinter steht der Gedanke, dass Verkehrstote und Schwerverletzte vermeidbar sind.

„Das Ziel wurde hier vor vierzig Jahren formuliert. Heute ist es Realität. Es ist wichtig, sich ehrgeizige Ziele zu setzen und vorauszuschauen“, sagt Martti Tulenheimo („Chefspezialist“ beim finnischen Radfahrerverband). „Wenn ich nur einen Punkt nennen dürfte, dann: Tempolimits senken. Das ist entscheidend. Damit kann jede Stadt anfangen“, betont Verkehrsingenieur Roni Utriainen. „Natürlich ist jede Stadt anders. Manche europäischen Hauptstädte sind zehnmal so groß wie Helsinki, doch sie können trotzdem jeden Tag ein Stück besser werden“, fasst Liikenneturva-Geschäftsführer Pasi Anteroinen zusammen.

Mehr Infos

https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/03/helsinki-ohne-verkehrstote-wie-die-stadt-zum-vorbild-fur-verkehrssicherheit-wird

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Warum die IT-Arbeitswelt verlassen? Warum bleiben?

Umfrage

Deadline: 31. Jul 2026

Der Fragebogen richtet sich an Menschen aus dem IT- und Tech-Bereich mit unterschiedlichen beruflichen Wegen. Zu Beginn stellen wir deshalb einige verpflichtende Fragen zu Ihrer beruflichen Situation und Ihrem beruflichen Werdegang, damit Sie im weiteren Verlauf nur Fragen erhalten, die für Sie relevant sind.

Die Befragung dauert je nach persönlicher Situation etwa 10 bis 20 Minuten. Die Befragung ist anonym und das Beantworten der Fragen freiwillig. Sie können die Befragung jederzeit unterbrechen, speichern und später fortsetzen.

Als kleines Dankeschön bieten wir am Ende der Befragung eine freiwillige Verlosung an. Die Teilnahme erfolgt getrennt von der Umfrage, sodass Ihre Kontaktdaten nicht mit Ihren Antworten verknüpft werden können. Zusätzlich haben Sie am Ende der Befragung die Möglichkeit, sich in unseren Informationsverteiler einzutragen, um über die Studienergebnisse informiert zu werden.

Umfrage-Infos: www.tech2stay.de/forschung-methoden/online-befragung

Fragebogen: https://surveys.kompetenzz.net/622235?newtest=Y&lang=de

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Ein Bär ist unterwegs

Reisen

CoverDas Reisetagebuch eines Bären mit flauschigem Fell und dem großen Wunsch, die Welt zu bereisen. Aber der Bär weiß nur zu gut, dass Reisen bedeutet, die Orte zu verlassen, an denen er sich sicher fühlt … Der Bär ist immer da – und immer woanders.

Ein Bilderbuch vom Fernweh. Vom Heimweh. Von Orten, Zielen, Wegen und vom Gehen. Der Clou wartet am Ende und wird hier nicht verraten. Nur so viel: Das war für mich das Highlight nach dem ganzen bebilderten Unterwegssein :-)

Die skizzenhaften Illustrationen sind fein hingestrichelt und zurückhaltend koloriert.

Fazit: Unaufdringliche Einsichten zum Weg- / An- / Zurückkommen

Anna Benotto: „Reisen“. Bilderbuch. Carl-Auer Kids 2026. 20,- EUR. ISBN 978-3-96843-072-0.

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Das Ende der Trockenheit?

Chemie-Trick: Wasser aus trockener Luft

Forschung auf dem Vormarsch: Ein neues System, mit dem Menschen dem Wassermangel in trockenen Regionen begegnen können, wird gerade erforscht.

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An der University of Iowa (Iowa) wird derzeit eine spezielle Kristallstruktur entwickelt. Diese bildet im Sonnenlicht winzige Hohlräume, die der Luft Wassermoleküle entziehen.

Die Struktur besteht aus Metallatomen, die durch zwei unterschiedliche organische Moleküle miteinander verbunden sind. Wenn das Material ultraviolettem Licht ausgesetzt ist, findet eine chemische Reaktion statt, die die Form verändert. Innerhalb der Gitter entstehen jede Menge winzige Hohlräume, die der Luft Wassermoleküle entziehen und das Wasser speichern.

Wie groß ist das Potenzial?

Laut den Forschern muss noch überprüft werden, ob die Kristallstruktur sich auch für den industriellen Einsatz eignet. Wenn dies funktioniert, wäre das wirklich ein Fortschritt.

Wir haben einen Weg gefunden … Man kann das Kristallgitter transportieren und das Wasser später bei Bedarf freisetzen. Genau deshalb ist das ein solcher Fortschritt.

Ultraviolettes Licht

… erzeugt die Hohlräume

Die neue Kristallstruktur wurde durch das Experimentieren mit metallorganischen Gerüstverbindungen (MOFs) entwickelt. Das sind hochporöse, kristalline Materialien. In den ersten Experimenten haben die 3-dimensionalen Strukturen aber noch nicht TATSÄCHLICH die gewünschten Hohlräume gebildet – nur THEORETISCH.

Unser Design enthielt Verbindungsstücke, die eigentlich Poren erzeugen sollten, aber die Flexibilität, die wir eingebaut hatten, verhinderte die Bildung von Hohlräumen.

Als die Forschenden die Kristallstruktur mit ultraviolettem Licht (etwa 5 % des Sonnenlichts) beleuchtet haben, entstanden vorhergesagten Hohlräume.

Und siehe da: Als wir die innere Struktur des Kristalls mithilfe von Röntgenbeugung untersuchten, fanden wir Wasser im Inneren.

Analysen zeigten, dass das UV-Licht eine Reaktion auslöst, durch die sich die Verbindungsstücke der Kristallstruktur, die zuvor zwei parallelen Linien im Buchstaben „H“ geähnelt haben, zu einem X-förmigen Muster anordnen. Dadurch entstehen die Hohlräume, die jeweils zwei Wassermoleküle aufnehmen können.

Wir wissen nicht genau, wie die Wassermoleküle in den Kristall gelangen, aber wahrscheinlich bilden sie an der Oberfläche teilweise Wasserstoffbrückenbindungen. Wenn Licht auf den Kristall trifft, öffnen sich all diese Hohlräume, Wasser wandert hinein und findet anschließend seinen Platz in den Hohlräumen.

Obwohl die Wassermenge pro Hohlraum minimal ist, sind die Forschenden der Ansicht, dass die Kristallstruktur als Basis für neue intelligente Techniken zur Wassergewinnung dienen kann.

Wir verwenden das Wort ,intelligent‘ deshalb, weil wir die Wasseraufnahme gezielt mit Licht auslösen. UV-Licht steht durch die Sonne kostenlos zur Verfügung. Der nächste Schritt besteht darin, die Grenzen der Wasseraufnahme im Verhältnis zur Masse zu bestimmen und diese Grenze so weit wie möglich zu verschieben.

Das klingt interessant. Ich drücke die Daumen, dass sich da bald etwas mehr entwickelt!

(Meta-)Quelle: www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/chemie/kristallstruktur-entzieht-mit-sonnenlicht-wasser-aus-der-luft-133711205

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80 Jahre altes Erdős-Einheitsdistanzproblem gelöst

KI und Mathe-Profis

Mit Hilfe der KI und menschlicher Mathe-Forschender ist es jetzt klar: Das Einheitsdistanzproblem ist gelöst!

Huch? Keine Begeisterung? Ihr kennt das nicht? Dann lasst es Euch von DorFuchs erklären:
www.youtube.com/watch?v=3dxUts9ROE4

Screenshot aus dem Video

Mehr Infos

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Erd%C5%91s

https://de.wikipedia.org/wiki/Vermutungen_von_Paul_Erd%C5%91s

www.heise.de/news/Kreativer-Loesungsweg-KI-loest-60-Jahre-altes-Erd-s-Problem-11275796.html

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